Argentinien & Chile – Der Weg ist das Ziel

Hey hooo Leudde, wir sind back on track. Weihnachten 2015 ohne Schnee und George Michael in entzückender Endlosschleife liegt hinter uns. Die wilden Ereignisse der letzten drei Wochen schmeiße ich nun in den Gedankenmixer, um ein annähernd geordnetes Chaos der Eindrücke und Erinnerungen zu schaffen. Hier nun unsere Checkliste…

Sterne Gucken in – San Pedro de Atacama – check ✔️

Nach der Salzwüste ist das Auge müde und das Streben nach weiteren Naturwundern etwas abgeebbt. Unbeeindruckt streifen wir durch das kleine touristische Dorf San Pedro de Atacama und lassen eine Tourenanbieter nach dem anderen mit einem müden Lächeln zurück.

Milky Way above Atacama
Stars above the Atacama desert are supposed to be really bright. We did see stars. And magic words appearing in the sky.

Sterne Gucken wollen wir dann aber doch und machen uns warm eingepackt um 12 Uhr nachts auf zum Bus. Die riesigen Teleskope mitten in der trockensten Wüste der Welt sind beeindruckend, besonders, wenn das Okular nur durch eine Leiter erreichbar ist, mit der man bei uns einen Altbau sanieren würde. Die erhofften magischen Bilder bleiben aus. Man ahnte halt nicht, dass durch die Teleskope alles schwarz-weiß zu sehen ist, dazu noch unglaublich fern. Dennoch boten sich uns bezaubernde Bilder des Universums von Brotkrümeln und funkelnden Kristallen zusammengestaucht in romantisch verspielten Zigarettenqualmstrudeln. Der Profi nennt es wohl Magellansche Wolke…die Farben holen wir dank Youtube nach.

Asado in – Salta – check ✔️

El Asadero
El Asadero or the BBQ master holding some of his creations. Of course it’s meat, we are in Argentina!

In Salta schlafen wir bei Tomer – ein grandioser Typ, Marke höchst sympathisch. Tür-und Angelgespräche dehnen sich stets aus und man sitzt irgendwann gemeinsam in Tomers wunderschönem Garten am Hang auf den Treppenstufen und genießt den Blick über das nächtliche Salta. Der Pool ist von schattenspendenden Bananenstauden und exotischen Pflanzen, die es bei uns mit stabilen Draht im Hals für teuer zu kaufen gibt, gesäumt. Ein kleines Paradis zum entspannen, sag ich euch. Natürlich kommt auch die argentinische Gourmetwelt nicht zu kurz und so landen wir zielsicher in der besten Empanadería Saltas. Ich würde behaupten Empanadas sind die südamerikanische Calzone. Mit einem kühlen Bierchen, spülen sich die handgerollten Brottaschen wie von alleine runter. Dazu noch einen mit Kräutern gestopften, gebackenen Camembert und der Cholesterinspiegel schlägt Purzelbäume. Aber Argentinien kann mehr. Auf Tomers Empfehlung hin besuchen wir die Gauchoranch eine guten Freundes in Chicoana. Früh Morgens starten wir mit dem Jeep in Richtung Pampa. Und wieder lächelt das Land von seiner wunderschönen, grünen üppigen Seite. Wir tauschen ungläubige Blicke, als wir auf einem abgelegenen Hof abgesetzt werden. Wenn es ein Bilderbuch über das Gaucholeben auf einer Pferderanch geben würde, wäre alles genauso gemalt, wie es hier ist. Ein wilder, romantischer Garten mit viel benutzen, hübsch verschnörkelten Eisenstühlen, die im Schatten der Obstbäume stehen, säumt ein großzügiges Farmhaus. Windschiefe Holzzäune begrenzen das weitläufige Land. Pferde grasen hier und dort friedlich auf den Wiesen. Zaumzeug hängt neben der riesigen Holztür für den Ausritt bereit. Ein mit Brot, Marmelade und dampfendem Kaffee gedeckter Tisch und das kitschige Bild der rustikalen Ranch ist perfekt. Der Tag beginnt schonmal vielversprechend… da wir überzeugte Reiter sind *räusper* zwingen äh schwingen wir uns auf die Rücken zweier Gäuler und gemeinsam mit zwei Australiern und einem mehr als stereotypen Gaucho geht unser Ausritt durch die Wiesen, ausgetrocknete Flussbetten und Berge Saltas los. Mittlerweile haben wir das den Dreh doch echt raus. Pferde sind uns trotzdem nicht die Bohne sympathischer geworden. Obwohl ich ehrlich zugebe, dass es großartiges Gefühl ist, sich bei dichtem Gebüsch aus dem Sattel zu heben, um sich zum warmen, weichen Hals des Tieres runterzulehnen und sich festzuhalten. Die Wärme dieser ruhigen Genossen zu spüren, ist schon ein ganz besonderer Moment. Doch wir wollen den Gaul nicht verklären. Nach drei Stunden Ausritt watscheln wir breitbeinig in den Garten und es gibt (verdienterweise) Wein im endlos Refill. Tomers Freunde und ein paar freiwillige Helfer, die auf Ranch aushelfen, gesellen sich zu uns und wir verbringen einen netten Nachmittag in einem Sprachgemisch aus Spanisch, Französisch und Englisch. Das Landleben wäre selbstverständlich kein Wirkliches, ohne einen guten Asado. Wein macht bekanntlich hungrig und der Duft von Fleisch und Grill lockt uns zu Tisch. Bunte Salate türmen sich, eingelegte Paprika, Rosmarinkartoffeln, Aji und und und zaubert uns ein breites Lächeln auf die Lippen. Selig gleiten wir auf die Stühle. Dem Partner gegenübersitzen ist hier Pflicht. Lustig. Auf dem Grill brutzelt eine gigantische Fleischarmee aus Blutwurst, Würstchen und monströs großen Steaks. Keine Frage, wir sind bereit und als hätte der Grillmeister unsere knurrenden Mägen vernommen, geht die Futterparade los. Der wunderbare Tag lässt uns tief in das Glas schauen und sehr zufrieden kuscheln wir uns abends in die gemütlichen Betten in Tomers Haus.

Argentinisches Fleisch vertilgen in – Buenos Aires – check ✔️

Auf einem bunten Straßenmarkt in San Telmo laufen wir zufällig einem ehemaligen Studienkollegen in die Arme. Die Welt ist eben doch klein. Sebastian und Yvonne feiern den letzten Abend ihrer Reise und zusammen geht’s zu Don Juan in einen von Buenos Aires bevorzugteren Stadtteil, Palermo. Gemüse als Beilage gilt hier als überbewertet. Das Brot mit Dip wird einem nach zu kurzem Genuss unter den Armen weggezogen, um Platz zu schaffen für mächtige Teller mit riesigen Fleischbriketts. Kein allzu schlechter Tausch stellen wir entzückt fest, als das saftige Fleisch auf der Zunge zergeht.

Ein weiteres Highlight unserer Gourmet-Tour ist die Eckkneipe El Federal abermals in San Telmo. Wer hier nicht gespeist hat, war nicht in Buenos Aires…eine urige Café-Bar, liebevoll mit alten zusammengewürfelten Holzmöbeln und Blechtafeln à La Chat Noir dekoriert. Straßensänger, die wohl gerne den Mecki Messer gemimt hätten, gehen ein und aus und trällern mehr oder minder virtuos Lieder, die von den Straßen Buenos Aires erzählen. An uns plätschert die Welt vorbei. Wir genießen ein kühles Bier aus der Literflasche und träumen schon von der Fleischplatte, die wir bestellt haben. In hübschen Fächern dekorierte Chorizoscheiben zieren das grobe Brett, Leberwurst so weit das Auge reicht, gepaart mit Käse aus den Bergen der Umgebung. Oliven kullern hier und dort durch die Leckereienlandschaft und werden von würzigen Seranoschinken aufgehalten. Die Tortillahäppchen hüpfen mit dem hausgemachten Brot wie von alleine in den Mund. Ein wahrer Genuss – vor allem, wenn man das deutsche Abendbrot schon arg vermisst hat. Südamerika bietet sonst hauptsächlich Kekse und Chips (zum Frühstück, Mittag, Abend, im Flugzeug, im Bus, am Kiosko)…wir testen noch den ein oder anderen Fleischschuppen, wie zum Beispiel La Cabrera – uns schmeckt es. Das göttliche Fleisch des Asados vom Land bleibt jedoch unangetastet.

Macht nichts – Buenos Aires ist eine spannende Stadt voller Gegensätze, die Menschen sind leider etwas ungeduldig und nicht so freundlich wie in den nördlicheren Ländern. Der Akzent ist ein Graus für das in Spanien trainierte Ohr.

San Telmo, den ältesten Stadtteil mit seinen chaotischen Flohmärkten und der skurrilen Kellermarkthalle mit Gemüse- und Antiquitätenhändlern, die von alten handgeschriebenen Briefen über Geldscheine aus der Antarktis, bis hin zu blasshäutigen Puppen mit gruslig in die Leere starrenden Augen alles verkaufen, haben wir ins Herz geschlossen. Es gibt sogar einen Starbucks, der sich in einem Steinsäulen gesäumten Kolonialstilgebäude befindet. Die Decken messen geschätzte fünf Meter und sind mit riesigen Kronleuchtern dekoriert. Die schwere Drehtür lässt von außen eher eine konservative Bankfiliale vermuten, wie man sie aus düsteren Batmanfilmen kennt, nur dass hier an Stelle des Bankcounters eine Kühlauslage steht. Buenos Aires hat etwas Düsteres. Geht man hier nachts durch die menschenverlassenen Straßen, läuft einem trotz der Hitze ein kühler Schauer über den Rücken. Klimaanlagen rattern hoch über unseren Köpfen, Kühlwasser tropft und sammelt sich in Pfützen auf dem holprigen Gehweg oder erwischt unsere Nacken. Backsteinhäuser mit ehemals sicherlich ansehnlichen Fassaden stehen leer. In den Kneipen hängen komische Gesellen an den Tressen, Dampf steigt aus Hinterhöfen und Grillstuben. Strubbelige Katzen streunen verloren um die Häuser. Mit Höllengeschwindigkeit rasen Busse durch die zu engen Straßen. Der Windstoß wirbelt alten Staub der Großstadt auf. Dann ist es wieder still in der Straße – wir gehen weiter. Der Vergleich mit Gotham City liegt gar nicht so fern.

Sich ganz klein fühlen in Iguazú – check ✔️

Die gigantischen Wasserfälle von Iguazú rauben einem die Sprache, also fasse ich mich kurz. Ob nun von der brasilianischen oder der argentinischen Seite eine bessere Sicht herrsche, möge die Geister auch weiterhin gerne spalten. Wir genießen lieber den Ausblick. Ein Wasserfall jagt den nächsten. Höher – breiter – Iguazú. Ein Ort der Superlative, kein Zweifel. Das ohrenbetäubende Getöse der herabstürzenden Wassermassen hängt uns noch am Ende des Tages nach. Über einen ins Wasser konstruierten Steg kann man tatsächlich über den Höllenschlund balancieren. Das Auge starrt ungläubig durch die Gitter unter den Füßen und versucht vergeblich einer Welle oder einem Tropfen zu folgen. Spätestens jetzt sind wir nass bis auf die Knochen. Den ganzen Morgen regnete es bereits in Strömen, da helfen auch die hübschen Bonbonponchos nicht. Schnell gibt man die vergeblichen Versuche auf um Pfützen geschmeidig herumzutänzeln und stapft befreit der Nase nach. Das Wasser läuft die nackten Beine herab, die Zunge fängt Wasser von den Nasenspitze. Das anfangs unangenehme Nass in den Wanderschuhen ist vergessen und wie experimentierfreudige Kinder stellen wir uns ganz nah an den Wasserfall und lassen alle restlichen trockenen Flecken von der Gischt erfassen. Die Videos sagen mehr als tausend Worte, also schaut doch lieber selbst.

Reiten in – Córdoba – check ✔️

Córdoba City ist wahrlich nicht das, was es in der Theorie verspricht. Sagen wir freundlich, es ist ein Ort zum Weiterreisen. So verbringen wir den Weihnachtstag lieber auf einer Farm im Umland von Córdoba. Wobei ich ehrlich sage, dass der 24. dieses Jahr kein Weihnachten im traditionellen Sinne war – was uns aber nicht im Geringsten verwundert oder gar enttäuscht hat. Ich freue mich trotzdem sehr, die kalte Jahreszeit 2016 noch einmal vollkommen neu zu erleben. Vielleicht weiß man das Grau, die Stille und das warme Licht und Heimlichkeiten nun noch mehr zu schätzen.

Genug gegrübelt, wir schwingen und nach einer ausgiebigen Theorieschulung auf Ricardos Farm schon wieder auf die Gäuler und reiten durch die Pampa. Wie wenig man von diesen Tieren versteht, wird uns bewusst, als Ricardo uns seine Kunst am Pferd demonstriert und damit meine ich lediglich das Reiten. Er ist Eins mit dem Tier und die blitzschnellen Reaktionen des Pferdes zeigen, welche Kontrolle der Reiter über sein Pferd hat. Geschmeidig schwingt er sich auf den unbesattelten Rücken seines Lieblingspferdes und fordert uns auf es ihm gleichzutun. Nur drei Anläufe reichen und wir schwingen uns wie behäbige Stadtaffen rauf, aber immerhin geschafft. Wir leben bei Ricardos Familie mit im Haus und ein wirrer Sprachenmisch aus Englisch, Schwitzerdütsch, und Spanisch begleitet unseren Alltag genauso wie Ricardos göttliches Gitarrenspiel am Abend.

Winetasting in – Mendoza – check ✔️

Ein erschwingliches Winetasting bekommt man in Mendoza schon für schlappe zehn Euro. Man stelle es folgendermaßen an:

  1. Finde mit Glück eine nicht ausgeschilderte Busstation
  2. Nimm den Bus Nr. 10 (wenn du richtig stehst) und fahre aufs Land
  3. Wenn du alles ganz richtig gemacht hast, hättest du am Kiosko käuflich eine Fahrkarte erworben und aufgeladen
  4. Steige am richtigen Ort im Nirgendwo aus
  5. Bequatsche den Busfahrer notfalls so lange, bis er dich quasi vor der Tür der Winery deiner Wahl absetzt
  6. Hast du die letzte Tour verpasst, sei nicht enttäuscht und wandere weiter durch das wunderschöne Weinland, eine Brauerei wird sich auch finden
  7. Trinke Bier nach Lust und Laune in einem kleinen Biergarten unter schattigen Obstbäume
  8. Steige in den Bus deiner Wahl ein, diskutiere ein wenig mit dem Fahrer und lasse dich umsonst mitnehmen (Wechsle den Bus solltest du feststellen, dass sich der Pfeil in deinem GPS doch irgendwie in die entgegengesetzte Richtung deines Zieles bewegt)
  9. Wiederhole Schritt 8
  10. Steht du vor weiteren verschlossenen Türen, weil du dir das mit dem Winetasting doch sehr spontan überlegt hast, schaue etwas verzweifelt aber doch neugierig aus der Wäsche
  11. Steige dann zu dem freundlichen Polizisten ins Auto, der dich gerne zur nächstgelegenen Winery mitnehmen möchte
  12. Du hast alles richtig gemacht und vor dir stehen nun viele Gläser und Flaschen
  13. Wenn das breite Grinsen aus deinem Gesicht nicht mehr weichen möchte, fahre zufrieden nach Hause

Herumstreunen in – Santiago de Chile – check ✔️

Five best things to do in Santiago de Chile:

Santiago panorama
Santiago panorama
  1. Bus-Trip Mendoza – Chile (!)
  2. Cerro Santa Lucia
  3. AirBnB im Hochhaus mit Infinity Pool
  4. Metro fahren
  5. Chacarero essen in Bellavista
Santiago sunset panorama
Santiago sunset panorama on top of a skyscraper

 

Silvester feiern in – Valparaíso – check ✔️

Dass wir Silvester überhaupt eine Bleibe finden würden, bezweifelten wir am 30. Dezember verloren in Santiago de Chile ohne Ideen und mit leeren Händen, geschweige denn mit einem Dach über dem Kopf, ganz stark. Wie soll man auch jetzt noch einen Schlafplatz in der begehrtesten Silvestermeile Südamerikas finden!? Eigentlich ein unmögliches Unterfangen. Letztes As im Ärmel – Couchsurfing. Dennis Finger huschen über die Tasten und per Copy/Paste haben wir schnell 15 Couchsurfer angeschrieben und tatsächlich sagt Marcos zu. Dass er einer der begeisterten Año-Nuevo-Patrioten seiner Heimatstadt Valparaíso ist, konnte keiner ahnen. Nervös und schon aufgeregt wie ein Kind empfängt er uns nach einem zweistündigen Höllentrip Richtung Küste sehr nett in seinem Apartment. Der Bus hatte Gott sei Dank genauso viel Verspätung wie wir am Morgen. Puh! Wir hatten Silvester schon fast an den Nagel gehängt… Den Nachmittag verbringen wir in Viña del Mar am Strand. Mit Schlüssel zum Apartment bewaffnet kehren wir gegen Abend heim und Marcos hat ein studentisches Abendessen zusammengeschustert. Vor dem Elektrogrill stehend, wendet er Fleisch in seiner etwas verranzten Küchenzeile. Salat steht bereits auf dem gedeckten Tisch und wie angekündigt sind zwei weitere Couchsurferinnen aus Argentinien angekommen. Wir haben einen wirklich lustigen Abend bei viel Wein und Bier und ziehen gegen zehn zusammen Richtung Valparaíso.

Als Einheimischer kennt Marcos die besten Fleckchen, um die gesamte Bucht der Küstenstadt zu überblicken und so sitzen wir passend zum Jahreswechsel hoch oben über der Stadt im noch von der Abendsonne gewärmten Gras und starren erwartungsvoll Richtung Hafen, wo bereits erste Warnschüsse hochgejagt werden. Wir sind bereit und mit uns hält ganz Valparaíso den Atem an, als das Getöse losgeht. Goldregen und bunt gefächerte Raketen übertrumpfen sich gegenseitig am bunt erleuchteten Himmel und ganze 25 Minuten finden die Feuerteufel im Hafen auf den Booten kein Ende. Applaus brandet auf, soweit das Ohr reicht und Massen an Menschen strömen nun in die Stadt. Wir machen uns auf zum ‘Berg’. Hier trifft sich Alternativ und Lustig, Besoffen und Cool, Gitarrist und Drummer. Die gesamte Straße tanzt und feiert und dicht drängen sich zehntausende Menschen in den kleinen Vierteln auf dem Berg. Wir mischen noch ein zwei Drinks und fallen gegen halb sechs in unsere Betten. Um zehn Uhr müssen wir schließlich gestriegelt am Busbahnhof stehen.

Lonely party new years party hat
Lonely new years party hat sitting on the empty beach. I can neither confirm nor deny that this was my hat.

In einem winzigen Café bekommen wir erstklassigen Kaffee zum Frühstück (das Glück eines guten Kaffees ist einem in Südamerika nicht immer vergönnt). Drei mit Pudding gefüllte ,Medialunas’ (Croissants – klingt hier viel schöner: Halbmonde…) in der Tüte, die Hände in der Hosentasche, ein zufriedenes Grinsen im Gesicht; zwei Rücksäcke geschultert, weiter geht’s – die Carretera Austral ruft!

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